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Dipl.-Ing. Alexander Kabisch
Westsächsische Hochschule Zwickau (FH)
Zusammenfassung Diplomarbeit
Der Zusammenhang stationärer und transienter Strömungsfelder in Hinsicht auf die Verbrennung
im Motor wurde mit Hilfe dreidimensionaler Strömungsberechnung untersucht.
Der überblick und eine Vorauswahl allgemeiner Kennzahlen bilden dabei die Grundlagen zur
Beschreibung der unterschiedlichen Strömungsverhältnisse. Die Aufstellung der jeweiligen
Variantenmatrix, die Vorgehensweise zur Erstellung der Rechennetze und die Annahmen von
Randbedingungen zeigen darüber hinaus den Weg für eine effiziente Berechnung.
Durch Visualisierung ausgewählter Schnittebenen und bildhafter Darstellung der Strömungskenngrößen
werden die komplexen Vorgänge der Ladungsbewegung in den Modellen qualitativ
und quantitativ hinreichend dargestellt.
Folglich resultiert aus der Teildeaktivierung der Ansaugquerschnittsfläche durch die
Luftleitklappe die Zunahme der Ladungsbewegungsintensität für alle untersuchten Varianten.
Die Steigerung der Turbulenz zum Zündzeitpunkt und ein intensiver wirkungsgradgünstiger
Verlauf der Verbrennung gehen ebenfalls hervor. Mit dieser Maßgabe lässt sich die motorische
Verbrennung gezielt beeinflussen, was mittels aufgezeigter Brennverläufe aus der Prozessanalyse
bestätigt wird.
Das Ergebnis zeigt, dass sich eine direkte Beziehung zwischen stationären und transienten
Strömungsfeldern mit Hilfe der gewählten Kennzahlen und unter den gegebenen
Randbedingungen nicht herleiten lässt. Jedoch sind partielle übereinstimmungen und Tendenzen
für bestimmte Ventilhubbereiche abzulesen, speziell beim Vergleich der Tumblezahlen
T*stat und T*tran für die LBK- Stellung 30°.
Weiterhin können die gewonnenen Erfahrungen leicht auf zukünftige Projekte übertragen werden.
Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Vorausberechnung der generierten Tumbleströmungen, welche
die Abschätzung von Strömungskennzahlen ohne Vorhandensein umfangreicher Messdaten
ermöglicht.
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